Was ist Reflux?

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30. Mai 2019

Unter Reflux versteht man den Rückfluss von saurem Mageninhalt – in seltenen Fällen auch von Gallensaft – in die Speiseröhre. Dazu kommt es, wenn die Schließmuskeln den Magen nicht richtig verschließen. In der Speiseröhre führt der saure Mageninhalt dann zu Reizungen und löst Beschwerden aus.

Wer bekommt Reflux?

Beinahe jeder macht früher oder später Bekanntschaft mit Reflux. Insbesondere Schwangere und Senioren leiden unter den Symptomen. Aber auch gesunde Menschen bleiben nicht immer verschont. Besonders nach üppigen, fettreichen oder späten Mahlzeiten kann auch bei ihnen der Magen schlapp machen. Denn dann kann Mageninhalt in die Speiseröhre zurückfließen.

Grundsätzlich sind gelegentliche Beschwerden normal und kein Grund zur Sorge. Wenn sie sehr häufig auftreten, liegt eventuell eine gastroösophageale Refluxkrankheit, kurz GERD vor. „Gastroösophageal“ bedeutet, dass Magen und Speiseröhre betroffen sind.

Wichtig für Sie

Viele Menschen, vor allem Schwangere und ältere Menschen, leiden hin und wieder unter Rückfluss von saurem Mageninhalt. Gelegentliche Beschwerden sind harmlos. Treten die Hauptsymptome häufiger auf, kann eine Refluxkrankheit vorliegen.

Welche Ursachen führen zu Reflux?

Die Gründe warum der Speiseröhrenschließmuskel nicht mehr richtig schließt und saurer Mageninhalt in die Speiseröhre gelangt, sind vielfältig. Oftmals spielen körperliche Ursachen und ein ungesunder Lebensstil bei der Entstehung eine Rolle.

Körperliche Ursachen für Reflux

  • schwacher Speiseröhrenschließmuskel,
  • Speiseröhrenveränderungen,
  • erhöhte Magensäureproduktion,
  • hoher Druck im Bauchraum durch eine Schwangerschaft,
  • Zwerchfellbruch,
  • Erkrankungen (z. B. Diabetes mellitus)
  • Einnahme von Medikamenten (z. B. Schmerzmittel und Antibiotika).

Persönliche Faktoren für Reflux

  • Übergewicht,
  • ungesunde Ernährung (z. B. fett- und zuckerhaltige Speisen),
  • Genussmittel (z. B. Alkohol, Kaffee und Tabak),
  • Stress.

Wichtig für Sie

Der Rückfluss von saurem Mageninhalt kann durch körperliche Ursachen oder durch einen ungesunden Lebensstil ausgelöst werden.

GERD, NERD oder ERD?

GERD bezeichnet die gastroösophageale Refluxkrankheit. Wenn es durch den häufigen Reflux zu einer entzündeten Speiseröhre kommt, spricht man von der erosiven Refluxkrankheit, kurz ERD. Hingegen spricht man von einer nichterosiven Refluxkrankheit, kurz NERD, wenn keine Entzündung vorliegt.

Wie macht sich Reflux bemerkbar?

Die typischen Reflux-Symptome machen sich zumeist nach dem Essen, im Liegen oder beim Bücken und Heben verstärkt bemerkbar. In seltenen Fällen merken die Betroffenen nichts von der aufsteigenden Magensäure. Dann spricht man von einem stillen Reflux.

Typische Reflux-Symptome

Manchmal gelangt der zurückfließende Mageninhalt in den Mund. Dann spricht man von Regurgitation. Sie kann – muss aber nicht – mit der Refluxkrankheit zusammenhängen. Oftmals tritt die Regurgitation nach dem Essen auf, wenn man zu viel Luft geschluckt hat. Wenn der Magen die Luft wieder abgibt, steigt bisweilen Nahrungsbrei mit nach oben.

Hingegen tritt Regurgitation bei Personen mit Refluxkrankheit vor allem nachts auf. Denn im Liegen kann Mageninhalt besonders leicht in die Speiseröhre und bis in den Mund zurückfließen.

Wichtig für Sie

Zu den typischen Reflux-Symptomen zählen Sodbrennen und saures Aufstoßen. Wenn keine Symptome auftreten, spricht man von stillem Reflux. Gelangt Mageninhalt in den Mund, wird dies Regurgitation genannt und kann mit der Refluxkrankheit zusammenhängen. Allerdings tritt sie auch bei gesunden Menschen auf, wenn sie zu viel Luft geschluckt haben.

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Wie werden Reflux-Beschwerden behandelt?

Solange Sodbrennen und saures Aufstoßen nur gelegentlich auftreten, kann man sie gut behandeln. Besonders geeignet sind Antazida-Mittel wie RIOPAN. Denn dieses rezeptfrei in der Apotheke erhältliche Medikament mit dem Wirkstoff Magaldrat bindet überschüssige Magensäure. Beschwerden wie Sodbrennen und saures Aufstoßen werden dadurch schnell und wirksam gelindert.

Neben den Antazida gibt es weitere Möglichkeiten der Refluxbehandlung. Dazu zählen nicht nur Medikamente, sondern unter anderem auch eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten.

Wann Sie lieber zum Arzt gehen sollten

Wenn sich Ihre Beschwerden nach 14-tägiger Behandlung nicht bessern, ist ein Arztbesuch ratsam. Dies gilt auch bei stärkeren oder häufigeren Beschwerden. Denn sie können möglicherweise Anzeichen für GERD sein. Da diese Erkrankung zu einer Speiseröhrenentzündung und weiteren Beschwerden führen kann, sollten die Reflux-Ursachen unbedingt abgeklärt werden. Wichtig für die Diagnosestellung ist eine genaue Beschreibung der Reflux-Symptome und wann sie auftreten. Damit Sie in der Hektik des Alltags den Überblick über die Beschwerden behalten, eignet sich das Führen eines Sodbrennen-Tagebuchs.

Wichtig für Sie

Gelegentliche Symptome wie Sodbrennen kann man gut mit RIOPAN behandeln. Hingegen sollten stärkere oder häufigere Beschwerden von einem Arzt abgeklärt werden. Denn es könnte sich um GERD handeln.

Zusammenfassung

Unter gelegentlichem Reflux leiden viele Menschen, besonders häufig Schwangere und ältere Menschen. Dabei sind gelegentliche Beschwerden in der Regel kein Grund zur Sorge. Treten sie allerdings gehäuft auf, kann das ein Hinweis auf die Refluxkrankheit (GERD) sein. Manchmal liegen körperliche Ursachen zugrunde, beispielsweise ein schwacher Speiseröhrenschließmuskel oder ein Zwerchfellbruch. Ferner kann auch ein ungesunder Lebensstil Reflux auslösen. Ob Sie selber an Reflux leiden, erkennen Sie an typischen Symptomen, wie Sodbrennen oder saurem Aufstoßen. Treten keine Beschwerden auf, spricht man von einem stillen Reflux. Treten die Probleme nur gelegentlich auf, können die Symptome gut mit RIOPAN behandelt werden. Bei stärkeren oder häufigeren Beschwerden sollten Sie jedoch einen Arzt aufsuchen, um die Ursachen zu klären.

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AutorMEDAHCON, Medical Writer
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Medical AdvisorDR. KADE, Leiterin Medical Affairs

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