Genießen ohne zu verzichten:
7 Tipps gegen Sodbrennen

Wie unfair ist das denn? Viele Menschen müssen das Vergnügen auf dem Weihnachtsmarkt hinterher mit Sodbrennen bezahlen. Doch ist das wirklich unvermeidlich? Zumindest für Risikogruppen wie Übergewichtige, Schwangere, Senioren, Gestresste oder Sportler scheint es so. Wie Sodbrennen entsteht, sehen Sie in diesem Video – leicht verständlich erklärt:

Zucker, Fett und Alkohol – oder gibt es gesündere Alternativen?

Das für Weihnachtsmärkte typische Angebot an Speisen und Getränken ruft Sodbrennen geradezu herbei. Wer mag es sich da noch unbekümmert schmecken lassen, wenn er bereits ahnt, was folgen wird: Feuer in der Speiseröhre. Doch es gibt Auswege. Mit einer geschickten Auswahl bestimmter kulinarischer Weihnachtsleckereien und mit vorausschauendem Verhalten zeigen Sie ganz lässig dem Sodbrennen die rote Karte. Sie müssen dabei nicht auf Genuss verzichten. Und auf Spaß schon gar nicht. Wie das geht, erfahren Sie in unseren 7 Tipps gegen Sodbrennen, die auch für die gesamte Weihnachtszeit gelten:

1. Bratapfel statt Liebesapfel

Aus dem Angebot der Weihnachtsmarktstände leuchten sie heraus: knallrote Liebesäpfel – zum Anbeißen lecker. Ihre dicke Zuckerglasur hat es allerdings in sich: an Kalorien und Farbstoffen sowieso, außerdem an einem beachtlichen Sodbrennen-Risiko. Die bessere Wahl für einen weihnachtlichen Apfel ist der ebenfalls auf Weihnachtsmärkten angebotene Bratapfel. Pro 100 Gramm enthält ein Bratapfel nur rund 90 Kalorien. Essen Sie den Bratapfel dann noch ohne die oft dazu gereichte Vanillesoße, so sparen Sie weitere 50 Kalorien und verringern das Risiko für Sodbrennen zusätzlich.

2. Gebrannte Mandeln: nur eine kleine Portion

Weniger statt Verzicht: Mit dieser Entscheidung dürfen sich auch durch Sodbrennen gefährdete Personen die traditionelle Weihnachtsmarktsüßigkeit schmecken lassen. Kaufen Sie sich einfach die kleinste angebotene Tüte gebrannte Mandeln und teilen Sie diese mit ihren Begleitern. Eine ohnehin gesündere Alternative sind geröstete Maronen beziehungsweise Maroni. 100 Gramm der köstlichen Esskastanien enthalten knapp 200 Kalorien und einen unglaublich niedrigen Fettgehalt von 2 Gramm. Dabei sättigen sie gut durch ihren hohen Anteil an Ballaststoffen.

3. Früchtebrot statt Christstollen, Makronen und Lebkuchen

Der Christstollen symbolisiert das Weihnachtsfest perfekt, soll er doch das in Windeln gewickelte neugeborene Christuskind darstellen. Die in ihm verbackenen weihnachtlichen Zutaten wie Mandeln, Rosinen, Orangeat und Zitronat unterstreichen den weihnachtlichen Charakter. Leider bietet der Christstollen neben reichlich Kalorien und Fett ein ernst zu nehmendes Sodbrennen-Potenzial. Ebenfalls fett- und kalorienreich sind Makronen und Lebkuchen, wobei Letztere mit ihren Gewürzen einen sensiblen Magen zusätzlich stressen. Gönnen Sie sich, wenn überhaupt, nur ein winziges Stück von solchen Backwaren. Weichen Sie lieber auf Früchtebrot aus. Es ist besser bekömmlich und passt genauso gut zu Weihnachten.

Sie möchten die Infografik "Sodbrennen vorbeugen auf dem Weihnachtsmarkt" auf Ihrer Website verwenden? Das geht ganz einfach per Copy & Paste des unten stehenden Codes.

4. Die besten Alternativen zur Bratwurst

Als Alternative zur meist üblichen Schweinsbratwurst wird gern die Kalbsbratwurst empfohlen. Sie ist etwas magerer und somit kalorienärmer. Der Unterschied ist allerdings so gering, dass der niedrigere Fettgehalt kaum wirksam vor Sodbrennen schützt. Stillen Sie Ihren Appetit auf Herzhaftes wie Bratwürste oder auch die fetttriefenden Kartoffelpuffer mit geeigneteren Alternativen. Da bieten sich zum Beispiel die Champignonpfanne, ein Sauerkrautgericht oder ein Schinkenbrötchen an. Je nachdem, wie empfindlich Sie auf Speisen reagieren, können Sie sich auch an ein mild zubereitetes Fischbrötchen oder Krabbenbrötchen wagen.

Tipps bei Sodbrennen auf dem Weihnachtsmarkt

5. Grog, Glühwein, Punsch & Co.

Sie gehören zu jedem Weihnachtsmarkt dazu und werden fleißig konsumiert: alkoholische Klassiker wie Grog, Glühwein, Punsch, Feuerzangenbowle und Lumumba. Hinzu kommen weitere fantasievolle Kreationen für alle mit Lust auf etwas Neues. Was genau in diesen Getränken steckt, bleibt das Geheimnis der Standbetreiber. Allein schon der Alkohol an sich und der meistens enorme Zuckergehalt bereiten späterem Sodbrennen den Boden. Auch die Gewürze vieler alkoholischer Weihnachtsmarktgetränke fördern Sodbrennen. Vorsicht geboten ist auch bei säurebetonteren Drinks wie Orangenpunsch oder Caipirinha.

Möchten Sie den Genuss ein paar Stunden später nicht bereuen, greifen Sie zu magenfreundlicheren Alkoholika wie beispielsweise Jagertee oder heißem Apfelwein. Beide haben pro 200-ml-Glas nur gut 100 Kalorien, wo sich andere alkoholische Weihnachtsmarktklassiker zwischen 200 und 400 Kalorien bewegen.

Außerdem: Muss es überhaupt Alkohol sein? Auf dem Weihnachtsmarkt gibt es auch alkoholfreie Punschvarianten oder leckere Tees. Softdrinks wiederum können durch die Kohlensäure und den hohen Zuckergehalt das Sodbrennen begünstigen.

6. Niemals hungrig auf den Weihnachtsmarkt gehen

So verständlich es ist, die letzte Mahlzeit vor dem Weihnachtsmarktbesuch ausfallen zu lassen, um im Magen möglichst viel Platz zu reservieren, ist es dennoch keine gute Idee. Gehen Sie nicht mit leerem Magen zum Weihnachtsmarkt. Rasch wird sich sonst der kleine Hunger zu einem gigantischen Heißhunger auswachsen, und Heißhunger heißt leider auch: Kontrollverlust. Sie werden vor allem Appetit auf Süßes und Fettiges haben und kaum widerstehen können. Anschließend wird Ihr Magen so prall gefüllt sein, dass nachts im Liegen ein Teil des Mageninhalts in Ihre Speiseröhre zurückfließt, Sie vom Brennen aufwachen und nur schwer wieder einschlafen. Essen Sie also vor dem Gang auf den Weihnachtsmarkt eine Kleinigkeit. So bleiben Sie den leckeren Herausforderungen gewachsen. Sie essen kleinere Portionen und wählen gezielt aus, was Ihnen am besten bekommt.

7. Auf den Bauch hören

Essen und Trinken haben auch soziale Funktionen. Darum schmeckt es in Gesellschaft besonders gut. Doch leider werden dann auch Warnsignale aus dem Bauch leicht überhört. Einsetzendes Völlegefühl oder gar erste Anzeichen von Übelkeit sind aber deutliche Stoppsignale des Körpers. Was tun, ohne gleich zur Spaßbremse zu werden? Der einfache Trick ist: Essen und trinken Sie von Beginn an langsamer. Wenn die anderen schon beim nächsten Teller oder Getränk sind, genießen Sie noch Ihre erste Bestellung. Danach sagen Sie ganz ehrlich, dass Sie jetzt satt sind – zumindest vorerst. Guten Freunden können Sie außerdem gern erklären, dass Sie späteres Sodbrennen fürchten. Vielleicht geht es anderen in der Runde sogar wie Ihnen und sie sind froh, dass Sie das Thema ansprechen.

Kurz gesagt

Schlemmen auf dem Weihnachtsmarkt ohne anschließendes Sodbrennen – das ist kein Widerspruch. Mit dem Beherzigen unserer einfachen Tipps beugen Sie Sodbrennen wirksam vor. Das gilt übrigens für die gesamte Weihnachtszeit. Und hier kommt noch einmal die Zusammenfassung für Sie:

Sodbrennen vorbeugen auf dem Weihnachtsmarkt:

  1. statt dem Liebesapfel lieber einen Bratapfel
  2. gebrannte Mandeln: kleinste Tüte und mit anderen teilen
  3. Früchtebrot statt Weihnachtsgebäck
  4. Pilzpfanne statt Bratwurst
  5. alkoholarme oder alkoholfreie Getränke, dabei keine Softdrinks
  6. nicht mit leerem Magen auf den Weihnachtsmarkt
  7. beim Essen und Trinken auf Signale aus dem Bauch hören

Sie sehen: Ein genussvoller Weihnachtsmarktbesuch ohne Sodbrennen ist ohne wesentliche Einschränkung möglich. Gewusst, wie! Und sollte sich wider Erwarten trotzdem Sodbrennen melden, haben Sie am besten für solche Ausnahmefälle RIOPAN zur Hand.