Sodbrennen in der Schwangerschaft tritt häufig auf

Sehr häufig stecken ernährungsbedingte Ursachen hinter Sodbrennen. Es kommen aber auch andere Auslöser infrage. Insbesondere Schwangere leiden häufig an hartnäckigem saurem Aufstoßen. Oftmals setzt das Brennen in Magen und Speiseröhre zu Beginn des zweiten oder des letzten Schwangerschaftsdrittels ein. Viele werdende Mütter leiden gelegentlich, 25 Prozent sogar täglich daran. Die Beschwerden treten bevorzugt im Liegen, beim Bücken und nach dem Essen auf.

Auch wird bei Schwangeren das Auftreten von Sodbrennen durch bestimmte Faktoren wie beispielsweise fettiges und zuckerhaltiges Essen oder auch große Mahlzeiten begünstigt. Die Symptome können während der Schwangerschaft und sogar nach leichten Mahlzeiten auftreten. Der Grund dafür liegt im zunehmenden Platzbedarf des Kindes, das dadurch stärker auf den Magen drückt. Für den Schließmuskel wird es dann immer schwieriger, einen Rückfluß des sauren Speisebreis in die Speiseröhre zu verhindern.

Progesteron lässt die Magenmuskulatur erschlaffen

Eine weitere Ursache für die erhöhte Neigung zu Sodbrennen ist bei Schwangeren die vermehrte Bildung des weiblichen Geschlechtshormons Progesteron. Progesteron ist sehr wichtig für den Erhalt der Schwangerschaft, kann aber auch in unerwünschter Weise auf Teile des Verdauungstrakts auswirken, indem es den Speiseröhrenschließmuskel erschlaffen lässt. Verbunden mit dem Druck, den das wachsende Kind auf den Magen ausübt, kann saurer Magenbrei dann leichter aus dem Magen in die Speiseröhre aufsteigen und die unangenehmen Symptome wie Sodbrennen auslösen.

Ernährung bei Sodbrennen in der Schwangerschaft

Frauen, die ein Kind erwarten, sollten als erste Maßnahme, um Sodbrennen vorzubeugen, ihren Lebensstil und ihre Ernährungsweise ändern und unter anderem Lebensmittel, die Sodbrennen auslösen können, konsequent meiden. Doch was können Schwangere eigentlich bei Sodbrennen essen und trinken? Ballaststoffreiche Kost (z.B. Vollkornbrot, Vollkornreis, frisches Gemüse) und ausreichend Flüssigkeit (z.B. mindestens zwei Liter stilles Wasser oder Kräutertee pro Tag) helfen dem Verdauungstrakt, im Gleichgewicht zu bleiben und nicht zu übersäuern. Mehrere kleine Mahlzeiten sind zu bevorzugen.

Kleine Verhaltensänderungen haben eine positive Wirkung auf Ihren Magen und somit auf Ihr Wohlbefinden.

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Bei der Behandlung von Sodbrennen sollte nur so viel Säure wie nötig neutralisiert werden, um die Verdauung nicht zu stören.

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Sodbrennen können Sie vorbeugen, indem Sie Ihre Ernährung anpassen, Ihren Magen schonen, viel trinken und Stress abbauen.

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