Mittel gegen Sodbrennen

Es gibt verschiedene rezeptfrei in der Apotheke erhältliche Medikamente gegen Sodbrennen. Oft können diese Mittel unangenehme Beschwerden wie Brennen in der Speiseröhre, saures Aufstoßen, Völlegefühl und Magendruck schnell beseitigen.

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Welche rezeptfreien Medikamente gegen Sodbrennen gibt es?

Am häufigsten kommen Antazida, Säureblocker wie Protonenpumpenhemmer und bestimmte Antihistaminika (sogenannte H2-Blocker) zum Einsatz. Generell sind all diese rezeptfrei in der Apotheke erhältlichen Mittel zur zeitlich begrenzten Selbstmedikation geeignet. Bessern sich die Sodbrennen Symptome nach 2–4 Wochen nicht, sollte immer ein Arzt aufgesucht werden.

Antazida: Medikamente bei gelegentlichem Sodbrennen

Antazida wie RIOPAN sind Säurebinder und bringen schnelle Hilfe bei gelegentlichem Sodbrennen oder säurebedingten Magenschmerzen. Die Medikamente sind rezeptfrei in der Apotheke als Tabletten gegen Sodbrennen oder auch als Magen Gel erhältlich. Solche Produkte neutralisieren Magensäure rasch und zuverlässig. Dabei sind diese rezeptfreien Mittel gut verträglich – einige Präparate eignen sich sogar zur Sodbrennen Behandlung in der Schwangerschaft. Unterschieden wird zwischen herkömmlichen Antazida und Schichtgitterantazida.

Antazida binden überschüssige Magensäure sehr rasch und lindern so schnell die Symptome von Sodbrennen. Ihre Verträglichkeit ist hoch – sie sind auch für Schwangere oder stillende Mütter geeignet. Nicht umsonst sind die meisten Verwender von Antazida sehr zufrieden!

H2-Blocker: Säureblocker gegen leichtes Sodbrennen

H2-Blocker gehören zu den rezeptfreien Säureblockern und werden mittlerweile nur noch relativ selten verwendet. Sie kommen zur Behandlung leichterer Sodbrennen Symptome zum Einsatz, oder aber als Alternative zu Protonenpumpenhemmern (PPI), wenn diese Präparate nicht genommen werden dürfen, z. B. aufgrund einer Unverträglichkeit. H2-Blocker greifen in die Produktion der Magensäure ein, blockieren diese jedoch nicht vollständig. Ohne Rezept sind nur niedrig dosierte H2-Blocker in der Apotheke erhältlich. Höher dosierte Präparate sind rezeptpflichtig.

Als rezeptfreie Säureblocker setzen H2-Blocker bei den Botenstoffen an, um die Reflux-Symptome zu lindern. Damit greifen sie in die Produktion der Magensäure ein, ohne sie vollständig zu blockieren. Mehr über die genaue Wirkweise, sowie die Vor- und Nachteile erfahren Sie in diesem weiterführenden Beitrag.

Protonenpumpenhemmer (PPI): Mittel bei stärkerem Sodbrennen

Protonenpumpenhemmer (PPI) werden als Medikamente gegen Sodbrennen bei starken, regelmäßigen Beschwerden oder bei der Refluxkrankheit eingesetzt. Sie werden auch als Magensäureblocker bezeichnet, da sie die Protonenpumpen in der Magenschleimhaut zerstören und so in die Produktion von Magensäure eingreifen. Da die Neubildung dieser Pumpen Zeit braucht, hält die Wirkung von PPI längerfristig an. Dies kann allerdings zu Beeinträchtigungen führen. Denn wenn auf Dauer zu wenig Magensäure vorhanden ist, ist die Verdauung oft nicht vollständig gewährleistet. Auch deshalb sind manche PPI rezeptpflichtig und nicht ohne ärztliche Verordnung erhältlich.

Bei starken Beschwerden kommen Protonenpumpenhemmer (PPI) zum Einsatz. Sie zerstören Protonenpumpen in der Magenschleimhaut und hindern das Organ zeitweise daran, zusätzliche Säure herzustellen. Dieser weiterführende Artikel stellt dar, wodurch sich die PPI noch auszeichnen und welche Vor- und Nachteile sie bieten.

Grundsätzlich sind PPI wie z. B. das rezeptfrei in der Apotheke erhältliche PANTOZOL Control sowohl wirksam als auch verträglich. Ohne ärztliche Rücksprache dürfen PPI nicht länger als 2 Wochen täglich eingenommen werden.

Pflichttext:
PANTOZOL Control®️, 20 mg magensaftresistente Tabletten
Wirkstoff: Pantoprazol.
Anwendungsgebiete: Zur kurzzeitigen Behandlung von Refluxsymptomen (z. B. Sodbrennen, saures Aufstoßen) bei Erwachsenen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Stand: 07/2019

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